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Vier Millionen Android-Schädlinge unterwegs

Android MalwareDie Gesamtzahl der Android-Malware beziffert das Bochumer Unternehmen G Data auf aktuell 3.959.254. Seit den Anfängen des ersten bekannten Android-Schädlings steigt die Bedrohung rasant an

Es ist eigentlich ein trauriges Jubiläum, auf das der Bochumer Sicherheitshersteller G Data aufmerksam macht. Vor genau fünf Jahren, im August 2010, staunten die Forscher in einem Sicherheitslabor über den ersten Computerschädling für Googles Android-Betriebssystem. „Android.Trojan.FakePlayer.A" gab sich mit einem geklauten Icon des Windows Media Players als ein Mediaplayer aus.

Beim Starten der App wurde nur eine „Wird geladen"-Meldung in russischer Sprache angezeigt, im Hintergrund verschickte das Programm einmalig mehrere Premium-SMS im Gesamtwert von knapp 10 US-Dollar.

Aktuelle Schadsoftware für Smartphones und Tablets hat mittlerweile mehr als den hundertfachen Code-Umfang, versteckt sich und seine Aktionen, kommuniziert heimlich über anonymisierte Netzwerke und macht somit den Nutzern wie auch Sicherheitsexperten das Leben schwer.

G Data zählte im ersten Halbjahr 2010 lediglich 55 neue Schadprogramme für Android. Zwischen Januar und Juli 2015 wurden hingegen über eine Million neue Schadcode-Varianten registriert. Die Gesamtzahl nähert sich damit der Schallmauer von vier Millionen.

 

 

Bildquelle: G Data

Vier Millionen Android-Schädlinge unterwegs

Telekom-Techniker versetzen Kunden

DTAG TechnikerWer seinen Festnetz- und Internetanbieter wechselt oder umzieht, muss damit rechnen, mehrere Tage oder sogar Wochen nicht erreichbar zu sein. Ein großer Anbieter nennt jetzt erstmals konkrete Zahlen.

Rund fünf Wochen warten Kunden verschiedenster Anbieter laut Stiftung Warentest nach DSL-Vertragsabschluss auf die Freischaltung. Denn um den Anschluss freizuschalten, ist üblicherweise der Besuch eines Technikers der Deutschen Telekom nötig. Und der kommt in vielen Fällen entweder nicht zu Stande - oder der Besuch bringt keine Freischaltung.

Der Düsseldorfer Telekom-Konkurrent Vodafone nennt jetzt erstmals konkrete Zahlen: Allein bei Vodafone seien von den Techniker-Problemen 25 Prozent aller Neuanschaltungen und damit rund 150.000 Kunden betroffen. Der Branchenverband VATM geht davon aus, dass jährlich bis zu 4,5 Millionen Neuanschlüsse von dem Problem betroffen sind.

Die Netzbetreiber reagieren auf das Ärgernis vermehrt damit, dass sie Kunden beim Wechsel ihrer Festnetzanbindung vorübergehend einen Internetanschluss über Mobilfunk spendieren. Telefonisch bleiben viele Wechsler über ihr Smartphone erreichbar.

Die Telekom spricht in einer Stellungnahme von „vielfältigen Fehlerquellen". So sei etwa ein fehlender Zugang zu Schalteinrichtungen häufig das Problem, aber auch nicht angetroffene Kunden, falsche Adressdaten, Stau, Krankheit oder die Witterung. Der Konzern betont allerdings, dass immerhin 75 Prozent der Bereitstellungen problemlos durchgeführt werden.

 

Bildquelle: Deutsche Telekom AG

Telekom-Techniker versetzen Kunden

20 Jahre SEC-COM – Spannende Messe und runde Feier

Titelbild SEC-COM 20 Broschüre20 Jahre – und kein bisschen leise: Am 14. August 2015 feierten wir von SEC-COM das zwanzigjährige Bestehen unseres Unternehmens! Den ganzen Tag über kamen Besucher zum Firmensitz in Recklinghausen, wo sie sich auf unserer Hausmesse über aktuelle ITK-Themen informieren konnten.

Neben dem SEC-COM-Team waren zahlreiche Hersteller mit Infoständen und Vorträgen vor Ort dabei, darunter Mitel, Panasonic, Innovaphone, Voxtron und DOM. Die Juristen von volke 2.0 informierten über rechtliche Aspekte rund um Internet & Co. Über die vielen Gratulanten den ganzen Tag über haben wir uns riesig gefreut!

Wie es sich für einen runden Geburtstag gehört, folgte am Abend dann eine Geburtstagsfeier! Gemeinsam mit unseren langjährigen Kunden und Partnern ging es ins Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus. Nach einem köstlichen Dinner-Buffet sorgten verschiedene Show-Acts sowie DJ Jens Köhne mit seinem Team für ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich unser Firmengründer Guido Otterbein bei seinem Team und den Herstellerpartnern für zwanzig Jahre fantastische Unterstützung. Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, bezeichnete unser Unternehmen in seiner Festrede als vorbildlich für die ganze Region. Dankeschön!

Wenn Sie nachlesen möchten, was in 20 Jahren SEC-COM alles passiert ist, empfehlen wir Ihnen unsere druckfrische Jubiläumsbroschüre „SEC-COM 20". Die gibt es kostenlos bei uns im Haus und hier als PDF zum Download (Diese Datei existiert leider nicht mehr.)

20 Jahre SEC-COM – Spannende Messe und runde Feier

Warnung vor schwerer Android-Lücke

Samsung Galaxy IIIÜber scheinbar harmlose Apps können Computerkriminelle fast vollen Zugriff auf Mobiltelefone mit Android-Betriebssystem erlangen. Mehr als die Hälfte aller Android-Geräte sind angreifbar.

Android-Nutzer müssen sich erneut über ein Sicherheitsleck bei ihren Smartphones ärgern: Sicherheitsforscher von IBM X-Force haben entdeckt, dass über scheinbar harmlose Apps die Geräte gekapert und manipuliert werden können. Werden solche Apps, die sich als Spiel oder Taschenlampen-App tarnen, erst einmal auf dem Smartphone installiert, nutzen sie eine Lücke im Zertifikatsystem von Android, um andere Applikationen zu befallen. Kriminelle können dann das Gerät, seine Funktionen und Informationen vollständig kontrollieren. Laut IBM sind über 55 Prozent aller Android-Handys angreifbar. Betroffen sind die Betriebssystemversionen 4.4, 5.0 und 5.1 sowie Android M.

Die Sicherheitslücke ist besonders dann gefährlich, wenn auf dem Smartphone auch geschäftliche Daten wie etwa Kundenadressen, geschäftliche E-Mails oder sogar Bank- oder Rechnungsdaten gespeichert sind. Hacker können diese Daten aufgrund der Lücke problemlos lesen und kopieren.

Betroffene Nutzer sollten aktuell von dubiosen Patch-Apps die Finger lassen. Diese Apps sind oft kostenpflichtig und verbessern die Sicherheit meistens nicht oder nur unzureichend.Vielmehr sollten Android-Nutzer auf Updates ihres Handyherstellers achten, um die Stagefright-Lücke zu schließen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Hersteller in Kürze ein Patch liefern, dass die Sicherheitslücke schließt. Android-Besitzer sollten nicht zögern, das nächste Systemupdate für ihr Handy zu installieren.

 

Bildquelle: Samsung

Warnung vor schwerer Android-Lücke
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