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Notfall-Update für Windows

Windows-BildMicrosoft warnt vor einer schweren Sicherheitslücke in sämtlichen Versionen des Betriebssystems Windows. Ein außerplanmäßiges Update soll deshalb gegen mögliche Hackerangriffe schützen.

Sämtliche Windows-Versionen für PCs, Server und sogar bereits für das erst Ende Juli 2015 verfügbare Windows 10 sind von einer schweren Sicherheitslücke betroffen.

Microsoft hatte kürzlich die Panne eingeräumt und stellt jetzt ein Notfall-Update (MS15-078) zur Verfügung. Nutzer werden aufgefordert, dringend ein Update ihrer Systeme durchzuführen, falls Computer dies nicht automatisch erledigen. Erst vor wenigen Tagen hat Microsoft mit einem Routine-Update viele Schwachstellen in Windows beseitigt. An diesem so genannten Patch-Day wurde die nun bekannte Sicherheitslücke allerdings nicht geschlossen.

Der Schadcode, vor dem Windows bislang nicht geschützt ist, versteckt sich in manipulierten OpenType-Schriftarten, die in Dokumenten aller Art oder auf Webseiten platziert sein können. Öffnet ein Nutzer ein solches verseuchtes Dokument oder surft auf eine mit diesem Code verseuchte Webseite, können Hacker die Kontrolle über den Computer des Nutzers erlangen.

 

Bildquelle: Microsoft

Notfall-Update für Windows

Ihr Systemhaus - Das Fachmagazin rund um die IT-Dienstleistung

Titelseite Ihr SystemhausDie neueste Ausgabe ist da. Lesen Sie auf Seite 28 das Interview mit Guido Otterbein zum Thema Beratungsaufwand. Das pdf steht hier zum download für Sie bereit.

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Smartphone-Apps dürfen nicht alles

AppsViele Smartphone-Apps benötigen für volle Funktionalität auch persönliche Daten des Nutzers. Smartphone-Besitzer sollten dabei aber die Einstellungen ihrer Geräte aus Datenschutzgründen genau kontrollieren.

Die Navi-App nutzt den Standort, die Bildbearbeitung greift auf die gespeicherten Fotos zu oder das Messenger-Programm auf die Kontakte. „Viele Anwendungen brauchen bestimmte Informationen, um zu funktionieren", erklärt Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin beim IT-Verband Bitkom und rät: „Smartphone-Nutzer können die Einstellungen ihres Gerätes je nach Bedarf anpassen und so vermeiden, dass unnötige Daten gesammelt werden". So sei es zum Beispiel nicht notwendig, dass der Routenplaner die persönlichen Kontakte eines Smartphone-Besitzers ausliest.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des ITK-Verbands Bitkom verändern deutlich mehr jüngere als ältere Smartphone-Nutzer die datenschutzrelevanten Einstellungen ihrer Geräte. So hätten bereits 63 Prozent der 14- bis 29-jährigen Smartphone-Nutzer die Lokalisierungsfunktion angepasst, aber nur rund 28 Prozent in der Generation 65-plus. 44 Prozent der Jüngeren, also der 14 bis 29-Jährigen, haben den Zugriff auf ihre Fotos verändert, aber nur vier Prozent der Älteren ab 65 Jahre.

Einerseits teilen jüngere Smartphone-Nutzer mehr persönliche Daten, insbesondere Fotos oder Standortdaten. Andererseits verfügen sie in der Regel über bessere Kenntnisse zur Funktionsweise ihrer Geräte und verbeiten deshalb den Zugriff auf Daten, wenn sie für gewisse Apps nicht relevant sind.

Der Bitkom informiert am 24. September 2015 über die Themen Privatsphäre und Datenschutz auf der internationalen „Bitkom Privacy Conference" in Berlin. Datenschutz-Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung werden ihre Erfahrungen austauschen und präsentieren Best-Practice-Beispiele.

Smartphone-Apps dürfen nicht alles

Smartphone, Tablet und Co. vor Sommerhitze schützen

Geräte vor Sommerhitze schützenHerrlich, endlich Sommer! Mobile Geräte wie Smartphones, Tablet Computer oder E-Book-Reader sollten Sie aber vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Bekommen Geräte Wasserspritzer ab, sollten Sie vor dem nächsten Anschalten unbedingt trocknen.

Der Digitalverband Bitkom rät Verbrauchern im Sommer besonders auf ihre mobilen Geräte acht zu geben, denn bei langer direkter Sonneneinstrahlung droht schnell eine Überhitzung. Empfindliche Flüssigkeitskristalle im Display könnten beschädigt werden, auch das Kunststoffgehäuse kann sich verziehen, in Extremfällen sogar schmelzen. Einen Vorteil sollen Geräte mit Metallgehäusen bieten, da sie mehr Wärme ableiten, sodass die Temperatur im Innern niedriger bleibt. Der Akku verliert bei hohen Temperaturen seine Leistungsfähigkeit und fällt im schlimmsten Fall komplett aus. Dies gilt auch für mobile Akkus, sogenannte „Powerbanks".

Schalten sich Telefon, Tablet Computer oder E-Book-Reader unerwartet ab, kann das ebenfalls ein Schutzmechanismus gegen Hitze sein. Besteht Verdacht auf Überhitzung, sollten mobile Geräte erst einmal langsam abkühlen und dürfen nicht sofort wieder eingeschaltet werden.

Bei Nässe hingegen sollte der User das Gerät sofort ausschalten, denn wird ein nasses Elektrogerät eingeschaltet, droht schnell ein Kurzschluss. Ist es einmal nass geworden, sollte das Gerät zunächst unbedingt vorsichtig mit einem Tuch getrocknet werden. SIM-Karte, Speicherkarten und Akku müssen entnommen und im Bedarfsfall ebenfalls getrocknet werden.

Vorsicht ist auch geboten, wenn das Mobilgerät am Strand genutzt werden soll. Denn grobe Schmutzpartikel sowie Sandkörner können die Ladeverbindung verstopfen oder das Display verkratzen. Kleine Steine oder Sandkörner sollten deshalb vorsichtig mit einem Pinsel oder feuchten Tuch entfernt werden. Auch ein behutsam eingesetzter Zahnstocher oder ein Staubsauger eignen sich dafür.

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