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Startschuss für noch schnelleres Internet

Internet GeschwindigkeitDurch die Versteigerung der so genannten Digitalen Dividende II werden die Weichen für noch schnelleres Internet in Deutschland gestellt.

Deutschland soll mit der Versteigerung der 700-Megahertz-Frequenzen, genannt Digitale Dividende II, die Weichen stellen für ein im europäischen Vergleich wettbewerbsfähiges Internet. Der mobile Breitbandausbau soll den nötigen Schub bekommen, um auch für die Verbraucher in ländlichen Regionen oder für die Industrie die nötigen mobilen Breitband-Kapazitäten bereitzustellen.

Der Bund hat angekündigt, dass bis 2018 Breitbandgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde flächendeckend verfügbar sein sollen. Die Bundesnetzagentur versteigert laut Bitkom ein Frequenzpaket im Umfang von insgesamt 270 MHz. Darunter sind Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 Megahertz. Die Lizenzen aus den Bereichen 900 MHz und 1800 MHz bildeten die Grundlage für die heutigen Mobilfunknetze, das heißt, sie wurden bisher vor allem für Sprachtelefonie genutzt. Allerdings laufen die Nutzungsrechte Ende 2016 aus, weshalb das Spektrum neu vergeben wird. Dann sollen diese Frequenzen auch für breitbandige Internetanschlüsse zur Verfügung stehen. Die Bundesnetzagentur hat drei Unternehmen zur Versteigerung zugelassen: Telefónica, Deutsche Telekom und Vodafone.

Die baldige Nutzung der Frequenzen ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Chancen, die die Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft bietet, voll auszuschöpfen. Bereits jetzt nutzen laut Bitkom vier von zehn Industrieunternehmen Industrie 4.0-Anwendungen, die breitbandiges Internet erfordern. Weitere 18 Prozent planen den Einsatz solcher Anwendungen. Viele dieser vernetzten Anwendungen werden zukünftig eine mobile Anbindung brauchen.

Zudem wachsen die Anforderungen an die Infrastruktur exponentiell an, denn bereits rund sechs von zehn Deutschen nutzen ein Smartphone und mobile Anwendungen wie Videostreaming, die große Datenmengen verarbeiten, werden immer beliebter. Die Datenmengen in den deutschen Mobilfunknetzen steigen als Folge dieser Entwicklungen steil an: Von rund 370 Millionen Gigabyte im Jahr 2014 auf voraussichtlich 480 Millionen Gigabyte in diesem Jahr.

Startschuss für noch schnelleres Internet

ISDN Tag informiert gründlich über Abschaltung durch Telekom

ISDN Tag 2015Bis zum Jahr 2018 will die Deutsche Telekom ihr ISDN-Telefonnetz abschalten und dann ausschließlich Anschlüsse für IP-Telefonie anbieten. ISDN bis 2020 mit Versatel

Was tatsächlich hinter dieser Abkündigung durch die Telekom steckt haben wir für Sie in kurzen Fachvorträgen aufgeklärt. Ebenso standen Ihnen Experten aus unserem Hause mit Rat und Tat zur Seite. Klar und deutlich haben wir Sie noch einmal darüber informiert, dass ISDN eine ausgereifte und absolut zuverlässige Kommunikationstechnologie ist, die gerade im geschäftlichen Bereich weit verbreitet ist.

Wer also etwa wegen des Betriebs von Modems, Alarmanlagen oder Aufzug-Notrufen länger die ISDN-Technologie nutzen möchte, sollte jetzt über einen Betreiberwechsel nachdenken.
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ISDN Tag 2015

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ISDN Tag informiert gründlich über Abschaltung durch Telekom

Haft für Windows 7-Raubkopierer

Bild RaubkopieZu sechs Jahren und drei Monaten Haft wurde der Strippenzieher eines früheren Software-Händlers verurteilt, weil dieser hunderttausende gefälschte Windows 7-Versionen verkauft hatte. Auch für die ahnungslosen Kunden kann der Betrug noch ein Nachspiel haben.

Ein erstes Urteil im Fall des wegen Betrugs geschlossenen Online-Shops ist jetzt gegen einen Hauptbeschuldigten ergangen. Das Landgericht Halle verurteilte den Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs sowie Verstößen gegen das Urheber- und Markenrecht zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten. Der geständige Berliner hatte seit 2012 hunderttausende Raubkopien von Microsoft-Produkten im Internet zu Dumpingpreisen vertrieben. Microsoft sowie Zoll und Staatsanwaltschaft konnten nachweisen, dass es sich bei den Datenträgern und Echtheitszertifikaten um gefälschte DVDs mit dem Programm Windows 7 handelte.

Anwender, die oft unwissentlich illegale Kopien von Windows 7 bei dem ostdeutschen Händler gekauft und nun im Einsatz haben, müssen damit rechnen, dass Microsoft solche Raubkopien entdeckt. Spätestens wenn ein Update auf kostenloses Windows 10 erfolgen soll, hat Microsoft bereits Schutzmaßnahmen gegen einen Gratis-Bezug des neuen Betriebssystems angekündigt. Auf dem PC des Nutzers soll dann ein Wasserzeichen auftauchen, mit dem Hinweis auf eine illegale Windows 7-Version.

Haft für Windows 7-Raubkopierer

SMS-Nutzung sinkt deutlich

Der SMS-Versand ging 2014 in Deutschland um über 40 Prozent zurückHandy-Nutzer versenden immer seltener SMS-Nachrichten. Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Threema verdrängen die klassische Kurznachricht.

Seit der Einführung des Short Message Service(SMS) Anfang der 1990er Jahre kletterte die Nutzung Jahr für Jahr, bis der Boom 2012 mit fast 60 Milliarden verschickter SMS seinen Höhepunkt erreichte. Doch seitdem geht es bergab: 2014 wurden nur noch 22,5 Milliarden SMS in Deutschland verschickt, ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 41 Prozent. Das ergab eine Untersuchung des ITK-Branchenverbands Bitkom.

Der Grund für diesen Niedergang hat einen Namen: WhatsApp. Der weltweit bekannteste Messenger-Dienst, aber auch andere auf Apps basierende Dienste wie iMessage, Skype, Google Hangout oder Threema haben in kürzester Zeit das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert. Die Alternativen zu SMS sind attraktiver, vor allem junge Smartphone-User nutzen kaum noch SMS.

Dennoch wird der Short Message Service nicht ganz verschwinden. Da eine SMS ausschließlich im Mobilfunknetz verschickt wird und ein internetfähiges Handy dazu nicht nötig ist, verwenden Banken SMS beim Online-Banking. Bei der iTAN erhalten Bankkunden für jede Transaktion einen Code per SMS. Auch viele Internetdienste haben den SMS-Versand als Teil ihres Authentifizierungsverfahrens in ihre Sicherheitskonzepte aufgenommen. Die SMS wandelt sich von einem Mitteilungsservice für Massen zu einer Spezialanwendung im geschäftlichen Umfeld.

SMS-Nutzung sinkt deutlich
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