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E-Mails werden häufiger verschlüsselt

email verschlüsselnDie Spionage von NSA und anderen Geheimdiensten haben viele Privatanwender und Unternehmen für abhörsichere Kommunikationsmittel sensibilisiert.

Immer mehr Internetnutzer setzen deshalb jetzt bei der E-Mail-Kommunikation auf Verschlüsselungstechnologien bei der Übertragung und schließen damit einen Zugriff Dritter auf ihre digitale Post aus. Die Abhörskandale der letzten Jahre haben also zu einem Umdenken geführt. Laut einem aktuellen Sicherheitsbericht des Berliner E-Mail-Anbieters Mailbox.de gehen bereits 86 Prozent der E-Mails dieses Providers verschlüsselt auf die Reise durchs Netz. Die Zahl der verschlüsselten E-Mail-Verbindungen, die bei Mailbox.de eingehen, liegt allerdings bei weniger als 60 Prozent.

Insgesamt zeigt die durchgeführte Verbindungs-Analyse, dass schon heute fast alle Provider gesicherten SSL/TLS-Versand anbieten. Geschlossene Systeme wie sie die Provider Freenet, GMX, T-Online und Web.de mit »E-Mail made in Germany« anbieten, bieten dabei auch einen Zugriffsschutz. Allerdings nur dann, wenn eine E-Mail zwischen den Beteiligten versendet wird.

Neben einem sicheren Transportweg einer E-Mail gibt es natürlich auch die Möglichkeit, die E-Mail selbst durch eine Verschlüsselung vor dem Zugriff Unbefugter abzusichern. Der wohl größte Nachteil solcher kryptografischer Systeme wie PGP: Viele Nutzer scheuen die Komplexität. Eine einfache E-Mail-Kommunikation ist mit dem bereits 1991 entwickelten Verschlüsselungssystem PGP bislang nicht möglich.

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E-Mails werden häufiger verschlüsselt

Firmen auf IT-Notfälle nicht vorbereitet

NotfallmanagementNur knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland verfügt über ein Notfallmanagement, wenn ihre IT etwa durch Sabotage, Diebstahl oder Wirtschaftsspionage akut gefährdet ist.

Laut einer aktuellen, repräsentativen Befragung im Auftrag des Bitkom-Verbandes sind dabei größere Unternehmen nur unwesentlich besser gerüstet als kleinere. Bei Betrieben mit 500 oder mehr Mitarbeitern besitzen 62 Prozent ein Notfallmanagement. Bei mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 54 Prozent und bei kleineren Betrieben mit 10 bis 99 Beschäftigten 46 Prozent.

Ein betriebliches Notfallmanagement umfasst schriftlich geregelte Abläufe und Sofortmaßnahmen für Situationen, in denen zum Beispiel sensible Unternehmensdaten abfließen, wichtige Webseiten wie Shops oder Online-Dienste nicht erreichbar sind oder die Produktion aufgrund digitaler Angriffe beeinträchtigt ist.

Zu den Zielen des Notfallmanagements gehört es zum Beispiel, einen Datenabfluss zu stoppen oder beim Ausfall wichtiger Systeme die Arbeitsfähigkeit des Unternehmens so schnell wie möglich wieder herzustellen.

Unternehmen sollten als zusätzliche Schutzmaßnahme vorab klären, in welchen Fällen externe Dienstleister notwendig sind, ob staatliche Stellen eingeschaltet werden sollen oder wie Mitarbeiter oder die Öffentlichkeit von dem Vorfall informiert werden.

 

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Firmen auf IT-Notfälle nicht vorbereitet

CCW wieder erfolgreich - SEC-COM auch

Bereits zum dritten Mal in Folge war SEC-COM auf der Fachmesse Call Center World vertreten. Mehr als 7.600 Fachbesucher kamen zur CCW 2015 nach Berlin, die für SEC-COM erneut ein fantastischer Erfolg war!

Einmal im Jahr wird das Berliner Kongresshotel Estrel Convention Center zu einem riesigen Call Center: Dann beginnt die Fachmesse CCW, weltweit eine der wichtigsten Veranstaltungen zu diesem wachsenden Markt.

CCW Team 2015

Für SEC-COM als innovativen Lösungsexperten im Contact Center-Bereich ist sich die Veranstaltung eine wichtige Plattform, um sich einem europäischen Publikum als Spezialist bei der Realisierung von Call Center-Projekten vorzustellen. „Technische Neuerungen sorgen für einen rasanten Wandel im Contact Center. In zahlreichen Gesprächen konnte das SEC-COM-Team unter Beweis stellen, dass wir hier über große Expertise verfügen und den Interessenten erfolgversprechende Lösungswege aufzeigen«, betont SEC-COM-Geschäftsführer Guido Otterbein.

Bei SEC-COM als Partner am Stand des Software - Spezialisten Voxtron konnten sich Contact Center-Betreiber über zahlreiche Projekte informieren, die bereits erfolgreich abgeschlossen wurden. Darüber hinaus erhielten die Besucher konkrete Anwendungsbeispiele und konnten sich informative Live-Vorführungen im Zusammenspiel mit der Voxtron-Software ansehen.

Eines der wichtigsten Themen auf der Kongressmesse war der Wandel vom klassischen Call Center zum modernen Omni-Channel-Center. Gemeint ist damit, dass immer mehr Anbietern alle Kommunikationskanäle berücksichtigt müssen. Gemäß dem Motto der Messe „Dialog auf Augenhöhe" wurde in zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden gezeigt, wie Unternehmen diesen neuen Anforderungen gerecht werden können. Es gilt immer erreichbar zu sein, auf allen Kanälen mit innovativen Technologien und Methoden.

Auch im dritten Jahr in Folge war für SEC-COM aus Recklinghausen die Berliner CCW ein großer Erfolg. Guido Otterbein: „Wir konnten viele Gespräche mit Fachbesuchern führen. Dabei ging es vielfach um konkrete Projekte oder technische Lösungswege." Erneut konnte das Team nach vier erfolgreichen Tagen nicht nur Anfragen, sondern auch Aufträge mit nach Hause nehmen. Für SEC-COM-Chef Otterbein und sein Team war die Reise in die Bundeshauptstadt damit erneut ein echter Gewinn.

CCW wieder erfolgreich - SEC-COM auch

Das sind die größten Internet-Gefahren

Viren und TrojanerTrojaner und Würmer sind derzeit die größten Gefahrquellen, gefolgt von webbasierten Angriffen, Spam-Mails und Pishing. Viele Nutzer nehmen die Bedrohung durch Cyberkriminelle jedoch nicht ernst.

Ein aktueller Bericht der European Network and Information Security Agency hat die größten Gefahrenquellen ermittelt, die auf den User im Netz lauern. Demnach gehen von Trojanern und Würmern die stärksten Bedrohungen aus. Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus, während sich Würmer selbst über das Internet verbreiten und infizierte Rechner beschädigen.

Der Präsident des Digitalverbands Bitkom Dieter Kempf warnt: »Jeden Tag tauchen rund 350.000 neue Varianten von Schadsoftware im Internet auf. Nutzer müssen sich und ihre Daten vor kriminellen Hackern und neugierigen Geheimdiensten schützen«.

Überraschend sind die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Studie: Demnach bewegt sich eine deutliche Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland (67 Prozent) aufgrund der Risiken im Internet besonders vorsichtig. Angst haben die meisten Befragten vor finanziellen Schäden durch Phishing (44 Prozent). Trotz dieser Ängste ist die selbstständige Absicherung hierzulande noch gering: Nur jeder zweite Internetnutzer (55 Prozent) schützt sich derzeit durch Softwarelösungen oder andere Sicherheits- und Privatsphäre-Funktionen.

Wir meinen: Basisschutz bietet IT-Security-Software, die auf keinem Rechner fehlen sollte. Zudem wird es immer wichtiger, auch mobile Geräte vor Schadsoftware aus dem Internet zu schützen.

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Das sind die größten Internet-Gefahren
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